Verlagsleitung, Wolfgang Hopfner
Wolfgang Hopfner


„Der Mensch braucht Stunden, wo er sich sammelt und in sich hineinlebt.“

Albert Schweitzer

Liebe Leserinnen und Leser,

auf der Suche nach dem passenden Zitat sind wir auf Albert Schweitzer gestoßen, der uns nicht so sehr als Held der Freizeit bekannt ist, sondern als Arzt, Philosoph, evangelischer Theologe, Organist, Musikwissenschaftler und Pazifist. Er gilt als einer der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts. Aber wahrscheinlich hat auch er Stunden gebraucht, in denen er in sich „hineingelebt“ hat. Wir haben Ihnen auf insgesamt 36 Seiten vieles an Ideen für eine wunderbare Freizeitgestaltung zusammengetragen und freuen uns, wenn Sie sich die Zeit nehmen können, durchzublättern, innezuhalten und die Information als Impuls für Ihre Freizeitaktivitäten zu verwenden, so groß diese auch immer sein können und mögen.
Lassen Sie uns mit den Worten von Ernst Ferstl abschließen: Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt. Schöner geht es einfach nicht! en, ist Zeit, die uns etwas gibt. Schöner geht es einfach nicht!

Wir wünschen vergnügliche Stunden und vor allem bleiben Sie gesund!.

 

Ihr FREIZEIT-TEAM mit Wolfgang Hopfner, Peter Vietz, Gabi Borin und Ewald Schalast

Ihr Medienberater Ewald Schalast
Ewald Schalast

SONDERAUSSTELLUNG

Ferientipp – Das Zirndorfer Museum hat viel zu bieten!

Ferientipp – Das Zirndorfer Museum hat viel zu bieten!
Foto: museum.zirndorf.de

Im Zirndorfer Museum gibt es einiges zu sehen: Blechautos, Trompeten und Brummkreisel auf der einen, Musketen, Geländemodelle und Rüstungen auf der anderen Seite: Die beiden thematischen Schwerpunkte des Museums sind gänzlich verschieden. Im Erdgeschoss wird die Geschichte und Entwicklung der Zirndorfer Spielzeugindustrie dokumentiert. In unmittelbarer Nachbarschaft zu den bekannten Spielzeugstädten Nürnberg und Fürth wurde seit der Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Zirndorf Blechspielzeug produziert und in die ganze Welt exportiert. Das Obergeschoss ist dem Schicksal Zirndorfs während des 30 jährigen Krieges gewidmet, denn der Ort rückte im September 1632 mit der Schlacht an der Alten Veste im Zirndorfer Stadtwald für ein paar Monate in den Mittelpunkt der europäischen Geschichte. Dort standen sich der protestantische König Gustav II. Adolf von Schweden und der Oberbefehlshaber des kaiserlichen katholischen Heeres, Albrecht von Wallenstein, mit ihren Truppen gegenüber. Wallenstein ließ auf dem Gebiet der heutigen Städte Zirndorf, Oberasbach und Stein eines der größten Feldlager der Militärgeschichte errichten. In dem 16 Kilometer umfassenden Lager lebten vom 17. Juli bis zum 23. September rund 80.000 Menschen. Dioramen und Modelle sowie zeitgenössische Schilderungen über das Lagerleben, das Schicksal der Soldaten und der Zivilbevölkerung veranschaulichen dieses Kapitel fränkischer Kriegsgeschichte. Im Dachsaal finden regelmäßig Sonderausstellungen statt, wie z.B. aktuell „Die Küche in Kinderhand“, in der zahlreiche Kinderherde und -küchen aus verschiedenen Materialien und Zeiten - der älteste wurde um 1900, der jüngste 2020 gebaut - bis zum 9. Januar 2022 zu bestaunen sind.

Weitere Informationen:
Internet: www.museum.zirndorf.de

Das Historische Museum

Cadolzburg

Das Historische Museum Cadolzburg
Foto: Historisches Museum Cadolzburg

Das denkmalgeschützte Gebäude, in dem heute das Historische Museum Cadolzburg (HMC) untergebracht ist, war im Jahr 1486 errichtet worden. Es liegt in direkter Nachbarschaft zur Burg Cadolzburg und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Während des Dreißigjährigen Krieges war es zerstört worden. Anschließend bauten Cadolzburger Bürger es wieder auf und nutzten es unter anderem als Rathaus und Schule. Seit 2017 erstrahlt das Fachwerkhaus nach langer, liebevoller und kostenintensiver Renovierung und Restaurierung wieder in neuem Glanz. Auch das angrenzende „Püttrich-Haus“, das durch einen modernen Glasbau angebunden ist, gehört zum Museums-Ensemble und bietet Platz für wechselnde Sonderausstellungen. Die Dauerausstellung des HMC konzentriert sich auf drei Themen: die Ortsgeschichte des Marktes Cadolzburg, Leben und Werk des Cadolzburger Komponisten und Konzertmeisters Johann Georg Pisendel (1687-1755) sowie das Museumsgebäude als Beispiel mittelalterlicher Baukunst. Das Historische Museum Cadolzburg und das Erlebnismuseum „HerrschaftsZeiten!“ in der Burg Cadolzburg können mit einem Kombiticket besucht werden (8,50 Euro; ermäßigt 6,50 Euro). HMC-Öffnungszeiten: Mi.-So., 14 – 17 Uhr.
Von kleinen und großen Künstlern
Die Sonderausstellungen des Historischen Museums Cadolzburg stehen diesmal ganz im Zeichen der Kunst. Kinder im Alter von 3 bis 13 Jahren waren dazu aufgerufen, sich am Krisen-Kreativ-Wettbewerb zu beteiligen. Die eingereichten Werke werden ab sofort in einer eigenen Ausstellung präsentiert. Ab August werden zudem die in Cadolzburg aufgewachsenen Geschwister Barbara und Roland Fürstenhöfer ihre Bilder im Museum ausstellen. Beide Künstler haben an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg studiert. Barbara Fürstenhöfer setzt ihre Ideen am Zeichentisch zu Grafiken um, mit Liebe zum Detail. Die spiegelt sich auch in den Werken von Roland Fürstenhöfer wider. Ihn inspirieren vor allem die Eindrücke seiner Reisen und fremde Kulturen. Seine Erinnerungen transformiert er dabei in eine poetische Bildsprache. Über den genauen Beginn der Ausstellung informieren Sie sich bitte unter www.museum-cadolzburg.de


Weitere Infos:
Internet: www.museum-cadolzburg.de